Historie

Wolsfeld_in_BIT

Wolsfeld wurde im Jahre 798 oder 799 erstmals urkundlich erwähnt, als ein Harduwinus und seine Ehefrau der Abtei Echternach unter anderem ihre Güter zu „Wolfftualt, quod situm est super fluuio Nimisa“ schenkten. Diese Urkunde ist zugleich eine der ältesten Namenserwähnungen des Flusses Nims. Im 13. Jahrhundert hieß der Ort „Volvisvelt“. Er gehörte zur luxemburgischen Herrschaft Ließem. Die Anfänge des Dorfes weisen somit in die fränkische Zeit. Seit dem 10. Jahrhundert bis 1815 gehörte Wolsfeld zur Grafschaft bzw. zum Herzogtum Luxemburg.

Der Gemeinderat in Wolsfeld besteht aus 15 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende. Frau Janine Fischer ist seit März 2021 Ortsbürgermeisterin. Wolsfeld ist Gründungsmitglied der Gemeindepartnerschaft Bitburg-Land mit der polnischen Gemeinde Kleinstrehlitz in Oberschlesien. Die Partnerschaft besteht seit 1999.

Wappen:

Der Hubertushirsch im Schildhaupt ist das Attribut des örtlichen Kirchenpatrons St. Hubertus. Im rechten unteren Teil ist das Wappen der Herrschaftsfamilie Pallandt, die schwarzen Balken in Gold aufgenommen und im linken Teil das Wappen der Grafen von Saintignon, drei goldene Türme auf rotem Grund, die im 19. Jahrhundert das Schloss Wolsfeld besassen. (Quelle: Wikipedia, der Text wurde stellenweise ergänzt)

 

Bevölkerung, Entwicklung

Zum Stichtag 31.03.2015 hatte Wolsfeld 962 Einwohner mit Hauptwohnung (davon 104 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger) und 38 Einwohner mit Nebenwohnung in 331 Haushalten. Zusätzlich wohnen ca. 20 Angehörige der amerikanischen Streitkräfte in Wolsfeld.

bevoelkerungsentwicklung

 

 

 

Landwirtschaft und Gewerbe

Durch die eine gute Aufstellung von ca. 40 Gewerbe-/Dienstleistungsbetriebe im Haupt- und Nebenerwerb ist die Grundversorgung in Wolsfeld gesichert.

Die Gemeinde Wolsfeld ist mit 4 landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetrieben noch stark landwirtschaftlich geprägt mit aktuell ca. 40 Haupt- und Nebenerwerbsbetrieben. Ein Haupterwerbslandwirt betreibt seit Dezember 2005 eine Biogasanlage. Rund 150 Arbeitsplätze im Ort haben sich im Handwerk, Gewerbe und Dienstleistung sehr positiv entwickelt.

Tourismus

  • Hotel „Zur Post“ mit Restaurant, Biergarten, Zimmervermietung und Kegelbahn
  • Gasthaus Schneider mit Restaurant, Biergarten, Zimmervermietung und Saal der auch von den örtlichen Vereinen für Veranstaltungen genutzt werden kann
  • Private Ferienwohnungen
  • Anbindung an den „Nimstalradweg“ Bitburg – Steinheim/Lux. und damit an das über- und regionale Radwegenetz
  • Wanderwege auf dem Wolsfelderberg, die in Zusammenarbeit mit dem Naturpark „Südeifel“ und dem Eifelverein gepflegt werden
  • Wassertretbecken am Hubertusbrunnen
  • Schloss Wolsfeld und alte Hubertuskirche – historische Bauernhäuser
Schloss Wolsfeld und alte Hubertuskirche
Schloss Wolsfeld und alte Hubertuskirche
alte bauernhaeuser
Alte Bauernhäuser

 

Wasserversorgung

Die Wasserversorgung erfolgt aus eigenem Quellvorkommen in einen Hochbehälter auf dem Wolsfelderberg. Bei Engpässen wird auf den Brunnen Bettingen zurückgegriffen.
Wolsfeld ist kanalisiert und an die mechanisch-biologische Kläranlage der Abwassergruppe „Untere Nims“ in Messerich angeschlossen. Die Abfallentsorgung ist durch den Eifelkreis Bitburg-Prüm geregelt.

Geographie

Bedingt durch weiches Keupergestein bildet das Tal der Nims hier eine weite, flache Senke, die seitlich von sanft ansteigenden bewaldeten Hügeln begrenzt wird. Fruchtbarer Boden und ein verhältnismäßig günstiges Klima bilden die natürlichen Grundlagen für die Entstehung der Dörfer im Bitburger Gutland, dem nördlichen Teil der Trierer Bucht. Die Gemarkung liegt ca. 250 m über NN. Die Gemarkung Wolsfeld umfasst 926 Hektar, davon 303 Hektar Wald.

Nachhaltige Energieversorgung:

Ein Landwirt betreibt eine Biogasanlage. Die Abwärme wird für den landwirtschaftlichen Betrieb (Ferkelaufzucht) und zur Beheizung von 5 Wohngebäuden und Schloss Wolsfeld genutzt.

Das Wasserkraftwerk Wolsfeld besitzt eine durchschnittlichen Jahreserzeugung von 320.000 kWh.

In Zusammenarbeit mit den Ortsgemeinden Alsdorf und Holsthum beabsichtigt die Ortsgemeine Wolsfeld die Bau von 2 Windkraftanlagen auf dem Wolsfelderberg. Die aktuelle Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der VG Bitburger Land berücksichtigt diese Planungen.

 

Verbesserung der Infrastruktur vor Ort

Bauliche Maßnahmen:

Im Zusammenhang mit den Kanalbauarbeiten hat die Ortsgemeinde Wolsfeld in den Jahren 1997 – 1999 die Gemeindestraßen „Burgweg“, Römerstraße“ „Hubertusstraße“ und Teile der „Rathaustraße“ komplett erneuert. Des weiteren wurden die Gemeindestraßen „Wolsfelderberg“ und „Lehnsweg“ mit einem neuen Belag versehen. In naher Zukunft müssen die Gemeindestraßen „Schulstraße“ und die Landesstraße 2 „Holsthumer Straße“ in Abstimmung mit dem LBM, den VG-Werken und RWE/Telekom komplett saniert werden. Im Außenbereich werden Wirtschaft- und Waldwege nach Bedarf saniert bzw. neuausgebaut.

  • Dorfgerechte Umgestaltung der Ortsdurchfahrt in den Jahren 2012 – 2013
  • Umbau des ehemaligen Schulgebäudes zu einem Vereinshaus mit Probenräumen für den Musikverein, den Kirchenchor, einem Raum für die Gemeinde und einem Jugendraum. Auf eine gastronomische Nutzung wurde bewusst verzichtet.
  • Komplette Sanierung der Sportanlage
  • Neubau des Feuerwehrgerätehauses durch die VG Bitburg-Land für die Stützpunktfeuerwehr Wolsfeld mit Unterstützung durch die Ortsgemeinde
  • Neuanlage des Kinderspielplatzes an der Grundschule mit finanzieller Unterstützung der Ortsgemeinde

 

Gemeinschafts-, Freizeit- und Erholungseinrichtungen

Wolsfeld ist mit seiner Pfarrkirche „St. Hubertus“ Hauptsitz der Pfarrei und Seelsorgeeinheit Wolsfeld, der auch die benachbarten Gemeinden Dockendorf, Ingendorf, Messerich, Birtlingen, Niederstedem, Oberstedem, Eßlingen und Meckel angehören. Hierdurch ergibt sich ebenfalls eine umfangreiche Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Dörfern.

  • Gemeindehaus (ehemalige Schule) mit Probenräume für den Musikverein Wolsfeld und den Kirchenchor „St. Hubertus“, Raum für Sitzungen des Gemeinderates und der Vereine
  • Alte und neue Pfarrkirche St. Hubertus
  • 3 Prozessions- und Hofkapellen im alten Ortskern
  • Friedhof mit Totenhalle
  • Ehrenfriedhof an der alten Hubertuskirche
  • Rasensportplatz mit Trainingsplatz und Vereins- und Umkleidegebäude
  • Feuerwehrgerätehaus für die Stützpunktwehr Wolsfeld mit Mannschafts- und Schulungsraum
  • Die Kinder aus Wolsfeld und den Gemeinden der Pfarrei Wolsfeld besuchen die Kindertagesstätte in Wolsfeld, die mit 7 Gruppen in kirchlicher und kommunaler Trägerschaft betrieben wird und anschließend die Grundschule „Don-Bosco“ in Wolsfeld.
  • Die weiterführenden Schulen befinden sich in Bitburg. Vereinzelt wechseln auch Schüler an die Regionale Schule in Irrel und zum Gymnasium St. Josef in Biesdorf.
  • Schulturnhalle, die auch durch die örtlichen und benachbarten Vereine genutzt wird
  • 2 Kinderspielplätze und Spielplatz an der Grundschule
  • „Nimstalradweg“ Bitburg – Steinheim/Lux. – mit Anbindung an das überregionale Radwegenetz
  • Ausgewiesene Wanderwege auf dem Wolsfelderberg, die in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Südeifel betreut werden
  • Wassertretbecken am Hubertusbrunnen
  • Saal im Gasthaus Schneider
  • Kegelbahn im Hotel „Zur Post“

 

Weitere Informationen zu Wolsfeld finden Sie hier.

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